.

Jetzt habe ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen…

KonfliktlösungscoachSie haben einen Lungenerguss, sagte der Lungenfacharzt kurz nach Pfingsten 2013 zu mir.
Ich hatte schon längere Zeit Probleme richtig Luft zu bekommen und war einfach schnell außer Atem. Eine Treppe flott hoch laufen war nicht drin. Anfangs dachte ich es liegt an der mangelnden sportlichen Kondition, doch nachdem es immer schlimmer wurde ging ich doch zum Arzt. Also bekam ich Antibiotikum und sollte mich schonen.
Das brauchte mir nicht extra gesagt zu werden, hatte ich doch sowieso keine Energie. An normales Arbeiten war kaum zu denken.
Nach mehreren verschiedenen Behandlungen die alle nicht den vollen Erfolg brachten, landete ich im Aug. 2013 schließlich in der Lungenfachklinik in Wangen. Lungenpunktion. Gar nicht lustig.
Danach dachte ich: Okay jetzt 2-3 Wochen Schonzeit und dann geht’s wieder. Dann bin ich wieder fit, starte ein moderates Sportprogramm und alles wird gut.
Wohlgemerkt das war im Frühherbst 2013. Doch nix war’s mit demund alles wird gut. Die OP war doch größer als ich dachte und somit dauerte auch der Heilungsprozess länger als erwartet….

Ich lief nach wie vor auf Schmalspur. Mein Energielevel bewegte sich zwischen gefühlten 40 und 60 %. Nur ganz ganz langsam ging es wieder bergauf mit mir. Körperlich wie psychisch erlebte ich eine totale Krise.
Midlifecrisis? Wechseljahre?
Suche nach dem Sinn des Lebens?
Ja es kam wohl alles zusammen. Und Du kennst mich ja, ich bin immer für 100 %. Wenn dann gehe ich in die Vollen.

Warum erzähle ich dir das alles? Bisher kannte ich das nur aus den Erzählungen meiner Coachingkunden.
Jetzt erlebte ich es live und in allen Grautönen. Plötzlich musste ich nach einer persönlichen Konfliktlösung suchen

Der eigene Konfliktlösungcoach – So geduldig ich mit anderen sein kann, so ungeduldig war ich mit mir selbst.

Was bin ich als Coach wert, wenn ich mir nicht mal selbst helfen kann? Wie glaubwürdig bin ich, wenn ich die Ideen die ich meinen Coachingkunden mitgebe, selbst nicht umsetze?

  • Meine Gefühle fuhren Achterbahn.
  • Ich habe mich geschämt und ich war verzweifelt.
  • Ich hatte große Hoffnung, dass ganz schnell wieder alles beim Alten ist und dann wiederum alles in Frage gestellt.

Die großen Aufträge – die Unternehmerfamilien beim Generationswechsel zu begleiten, was ich jahrelang erfolgreich tun durfte, blieben aus. Trotz neuer Flyer und Kooperationen ging nichts. Akquise ging nicht, Newsletter schreiben ging nicht.

Einzig in den Coachings und in den Aufstellworkshops spürte ich meine Energie. Da wusste ich immer: Das ist genau meines und das kann ich einfach gut.

Schließlich führte kein Weg mehr dran vorbei, ich als Coach brauchte auch ich einen Coach zur Konfliktlösung.

Und es war nicht leicht. Nein, es war wirklich nicht leicht mir selbst einzugestehen, dass ich allein aus diesem Tal nicht raus komme. Zwar hatte ich die ganze Zeit meinen wunderbaren Mann an meiner Seite und wer Helmut persönlich kennt, weiß von was ich spreche. Doch das war keine Partneraufgabe. Der Ehemann als Coach funktioniert nicht.
Erst als ich die Entscheidung getroffen hatte war es auf einmal okay.

Und ich habe genau das gemacht, was meine Kunden auch bei mir machen.
Ich habe meinem Coach erzählt, und erzählt, geweint und gelacht, alte Muster erkannt und aufgelöst, wirklich in mich hineingehört und den Ängsten – eigenen wie übernommenen, den Raum gegeben, dass sie da sein können. Ich habe erkannt, welche Sehnsucht dahinter liegt und welche noch tiefere Angst vor Versagen, oder nicht gut genug zu sein.

Seit langem habe ich selbst mal wieder eine eigene FamilienAufstellung gemacht (nicht nur Business-Aufstellungen), Walking in my Shoes, Biologisches Dekodieren, EFT-Klopfen und vieles mehr.

Und dann geschah letzten Sommer etwas ganz verrücktes: Plötzlich kamen Anfragen für Konfliktlösung-Coachings von Menschen bei denen sich von jetzt auf gleich alles in ihrem Leben geändert hatte. Die Beziehung war zu Ende. Der Job war weg. Die Firma war weg. Ja selbst die Kinder gingen auf Abstand. … und ich spürte, dass all das was ich in den Monaten vorher erlebt hatte, eine Vorbereitung war, eine Lebensschule, ja vielleicht sogar eine Prüfung, ob ich bereit bin für etwas Neues, für eine neue Ausrichtung in meiner Arbeit.

Wenn Du schon bei mir im Coaching warst, weißt Du, dass ich die Dinge beim Namen nenne, dass man mir kein X für ein U vormachen kann, dass dieses genaue Hinschauen und Wahrnehmen hilft den Dingen auf den Grund zu gehen und schließlich auch die Voraussetzung ist, alte Muster zu lösen. Und dass ich immer erreichbar bin, einfach da bin für meine Kunden, egal zu welcher Uhrzeit und ob Sonn- oder Feiertag.

Und jetzt ging es Schlag auf Schlag – Kunden kamen, ein lang gehegter Traum wurde wahr: Coaching auf dem Segelboot, und neue Aufstellformate entstanden ganz von allein – ermöglichten ganz andere Sichtweisen auf die Themen des Lebens und zeigten völlig neue Lösungswege und als aktueller Höhepunkt entstand vor 5 Wochen das Konzept und die ersten Umsetzungen für das
„24 Std. -Konfliktlösung-Coaching“.

Heute ist es an der Zeit DANKE zu sagen. Ich danke Dir von ganzem Herzen und den vielen weiteren Freunden und Kunden, die mir in dieser Zeit weiterhin tolle Feedbacks gegeben haben, Geduld hatten, wenn ich einen Termin verschieben musste, mir die eine oder andere Frage zum Nachdenken mitgaben und volles Verständnis dafür zeigten, dass ich als Coach einfach auch mal eine längere Krise durchzumachen hatte.

Meine Motivation ist meine Begeisterung für das Thema “zwischenmenschliche Kommunikation” und dem Wunsch, dabei zu helfen, die Welt durch weniger Konflikte im Kleinen ein wenig friedvoller zu machen.

Trage hier Deine Emailadresse ein und sichere Dir damit Dein kostenfreies Coaching-Starterpaket!

Christine Tietz

Christine Tietz – Konfliktlösungscoach

Ihre Daten sind bei mir sicher.

Design von Spreadmind

>